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Künstliche Intelligenz im Haushalt

 

Das digitale Zeitalter eröffnet zahlreiche faszinierende Möglichkeiten und eine davon ist die künstliche Intelligenz, kurz KI. Im Weltraum oder in einer Großindustrie ist sie kaum noch wegzudenken und mittlerweile findet sie sich auch im alltäglichen Leben wieder. Sei es im Haushalt oder am Handy, eine KI ist ständig präsent und erleichtert den Alltag ungemein. Doch wie ist es eigentlich soweit gekommen?

  • In diesem Beitrag geht es um die relativ kurze Geschichte der künstlichen Intelligenz und wie sie sich von einem Großrechner in Küchengeräte wie eine Z6 Kaffeevollautomaten von JURA oder einen internetfähigen Kühlschrank entwickelte.

 

Künstliche Intelligenz – wie alles begann

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ fällt unter den Bereich der Informatik und bezeichnet Systeme, die im Regelfall über eine Art Bewusstsein verfügen und daher in der Lage sind, bestimmte Probleme selbstständig zu lösen. Der Begriff wurde erstmalig vom US-amerikanischen Wissenschaftler John McCarthy angewandt und wird auch heute noch für die typische Bezeichnung einer KI verwendet.
Die Faszination, dass eines Tages künstliche Intelligenzen schwere Aufgaben meistern und zu einem Abbild des Menschen werden, beflügelt nach wie vor nicht nur Wissenschaftler und Ingenieure, sondern auch Hollywood-Regisseure. Nicht zuletzt wird das Konzept einer KI immer wieder als Hauptthema in Filmen verwendet. Als Klassiker zählen zum Beispiel „Tron“, „Odysee im Weltraum“ oder der heißbegehrte Animationsfilm „Wall-E“.

 

Wie entwickelt sich künstliche Intelligenz im Haushalt?

Neben hochwertigem Design und Mechanik bei JURA verbirgt sich auch eine Software, die es dem Nutzer ermöglicht, einen Kaffeevollautomaten so einfach wie noch nie zu bedienen. Aus diesem Grund wurde die neue JURA Z6 mit einer Software ausgestattet, die den Startbildschirm der Kaffeemaschine auf das Nutzerverhalten anpasst. Grob gesagt heißt dies, dass alle Genusspräferenzen im Haushalt gespeichert werden und die Maschine automatisch erkennt, welches Produkt am beliebtesten ist. Eine künstliche Intelligenz im Haushalt verringert nicht nur den Aufwand für den Benutzer, es wird auch um einiges mehr Zeit gespart.

  • Kaffeevollautomaten sind jedoch nur ein winziger Teil im technologischen Haushalt der Zukunft. Ein weiteres Beispiel hierfür sind Kühlschrankhersteller, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, intelligente Geräte zu designen, die sich je nach Lebensmittel und Befüllungsgrad automatisch einstellen.
  • Laut Angaben der Hersteller sollen diese Geräte in Zukunft sogar in der Lage sein, die Nahrungsmittel zu scannen und selbst nachzubestellen. Gleichzeitig werden sie sich auch auf den jeweiligen Geschmack des Besitzers einstellen können.

 

Die Sprachassistenten in der Cloud

Vor kurzer Zeit wurde eine neue Entwicklungsstufe von Sprachassistenten eingeleitet. Alexa und Co. wurden mit dialogfähigen Techniken ausgestattet, die es ermöglichen, das Smart Home fernab aller Eingabehilfen wie Apps oder Tastaturen zu steuern. Darüber hinaus erreicht die Sprachfähigkeit dieser künstlichen Intelligenzen einen immer höheren Mehrwert für den Benutzer.
Vorlesefunktionen sowie gesprochene Wettervorhersagen sind keine Seltenheit mehr und gehören bei vielen bereits zum Alltag. Für solche technischen Zwecke braucht es einzig und allein das im Smart Home verfügbare Internet. Die eigentliche künstliche Intelligenz von Alexa und Co. ist in der Cloud niedergelassen.
Sie ist in der Lage, Musterantworten und Fragen zu stellen. Außerdem besitzt sie ein antrainiertes Vokabular und versteht den Sinn von Grammatik sowie von Statistiken und Lexika, damit sie besser mit dem Benutzer interagieren kann. Neben dieser antrainierten Spracheigenschaften sorgen zusätzliche Deep Learning-Algorithmen für eine logische Verarbeitung der Sprachdaten und zeigen die Lernfähigkeit des Systems auf.
Je weiter die Entwicklung voranschreitet, desto schneller werden KI und Nutzer in der Lage sein, ein fehlerfreies Frage-Antwort-Schema aufzubauen und anregende Kommunikationen zu führen. Unter einer dialogfähigen Technik wird auch Intelligenz verstanden. Menschen sind von Geburt an mit Sprache konfrontiert, daher zählt sie zu einem der wichtigsten Aspekte des Lebens und ist daher bei einer KI unerlässlich.

Smartes Privatleben

Künstliche Intelligenz im Haushalt – ein Zukunftsblick: Morgens wird der Kaffee automatisch frisch gebrüht und die Rollläden fahren zu einer bestimmten Zeit nach oben. Sobald der Besitzer von der Arbeit kommt, heizt sich das Haus von selbst ein. Damit der Besitzer keinen leeren Kühlschrank vorfindet, unterhält sich das intelligente Gerät im Vorhinein noch mit Alexa und listet auf, welche Lebensmittel ausgegangen sind.
So kann der Sprachassistent eine Einkaufsliste zusammenstellen kann und diese an das Smartphone des Besitzers weiterschicken. Eine solche Vorstellung ist gar nicht so unrealistisch und könnte in naher Zukunft bereits stattfinden. Doch eine Erleichterung soll nicht nur im Haushalt stattfinden, sondern auch in der Kindererziehung. Die zukünftigen Spielzeuge werden nämlich deutlich attraktiver und weisen um einiges mehr Funktionen auf, als die alten Tamagotchis.
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