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Kaffeevollautomat Mahlgrad richtig einstellen – 4 einfache Tipps

 

Tipp 1: Die Funktionsweise eines Kaffeevollautomaten

Kaffeevollautomaten garantieren auf Grund ihrer Technik im Grunde schon ein optimales Kaffeeergebnis. Um dieses Ergebnis jedoch zu optimieren, gilt es, den Kaffeevollautomaten richtig einzustellen. Zu diesen Einstellungen zählt unter anderem der richtige Mahlgrad der Bohne.

Wichtig ist aber auch das Verhältnis des Pulvers und der Wassermenge. Aber auch die Brühtemperatur hat einen gravierenden Einfluss auf den Geschmack des Kaffees. Hier, wie überall anders auch, macht die Übung einfach den Meister. Je mehr man über die Funktionsweise des Kaffeevollautomaten weiß, desto besser kann man diese Kenntnisse dann auch umsetzen.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Filtermaschine, bei der das Wasser lediglich erhitzt wird und dann auf das Kaffeepulver geleitet wird, hat ein Kaffeevollautomat gleich sehr viele unterschiedliche Funktionen. Zunächst einmal ist ein Kaffeevollautomat so konzipiert, dass die Kaffeebohnen in einem Vorratsbehälter innerhalb des Kaffeevollautomaten lagern. Von hier aus werden sie weiter zu dem Mahlwerk der Maschine geleitet. Hier geht es nun schon um die gewünschte Einstellung. Wie stark soll das Mahlwerk die Bohne zerkleinern, bzw. wie soll der Mahlgrad eingestellt werden. Es gibt die Möglichkeiten, die Bohnen grob oder fein zu mahlen, je nach gewünschtem Geschmack der Kaffeespezialität.

Erst jetzt, wenn der gewünschte Mahlgrad erreicht ist, beginnt der eigentlich Brühvorgang, das passiert in der sogenannten Brühgruppe. Das zuvor gemahlene Kaffeepulver wird nun zur Brühkammer geleitet, um dort gepresst zu werden. Die gewünschte Menge Wasser, wird mittels einer Pumpe mit hohem Druck durch das Kaffeepulver geleitet. Kurz darauf fließt der gewünschte Kaffee fertig zum Verzehr in die Tasse.

 

Tipp 2: Einflussnahme auf die Kaffeekonsistenz

Da der Kaffeevollautomat verschiedene Stationen der Vorbereitung des eigentlichen Kaffees hat, gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten der individuellen Einstellungen. Deswegen lässt sich das Aroma des Kaffees an die eigenen Vorlieben anzupassen. Hier spielt die Einstellung des Mahlgrades eine entscheidende Rolle. Ob die Kaffeebohnen grob oder fein gemahlen sind, macht einen entscheidenden Unterschied. Hier nimmt der Mahlgrad Einfluss auf die Intensität des Kaffees. Zunächst zerkleinert der Kaffeevollautomat die Kaffeebohne sehr grob, in der Folge wird die Bohne immer mehr zerkleinert, bis der gewünschte Mahlgrad erreicht ist.

Um den persönlichen optimalen Mahlgrad herauszufinden, ist Ausprobieren die Devise. Die Geschmäcker sind nun einmal verschieden, daher kann man nicht vorherbestimmen, welcher der individuelle und optimale Mahlgrad ist. Hier macht der Versuch klug. Viele Kaffeevollautomaten bieten drei oder sieben verschiedene Mahlgrade. Also eine große Palette, um in Ruhe auszuprobieren, was persönlich und individuell am besten passt.

Über diese Einstellung hinaus haben viele Hersteller zusätzlich die Optionen zur Verfügungen gestellt, Kaffee- und Wassermenge zu bestimmen sowie die Brühzeit und die Wassertemperatur zuwählen, diese können vielfach ebenfalls individuell eingestellt werden.Eine Faustregel für die Brühzeit und Mahlgrad besagt: „Eine sehr kurze Brühzeit ist ein Hinweis auf einen sehr groben Mahlgrad und ein langer Brühvorgang deutet auf einen sehr feinen Mahlgrad hin.“ So hat man die Möglichkeit, zunächst einmal die Brühzeit zu messen und dann den Mahlgrad daraufhin gegebenenfalls gröber oder feiner einzustellen.

 

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Tipp3: Unterschiede und Auswirkung des Mahlgrades der Kaffeebohne


Die Oberfläche von fein gemahlenem Kaffee ist insgesamt größer als die Oberfläche von grob gemahlenem Kaffeepulver. Dadurch lassen sich die enthaltenen Substanzen viel schneller extrahieren. Auf Grund dieser Tatsache ist hier eine kürzere Brühzeit erforderlich. Das bedeutet, dass grob gemahlener Kaffee, der eine kleinere Oberfläche hat, eben auch eine andere Brühzeit benötigt. Espresso wird traditionell mit sehr fein gemahlenem Kaffeepulver hergestellt. Für andere Kaffeespezialitäten aus dem Vollautomaten wird häufig ebenfalls fein gemahlener Kaffee verwendet.

Wichtig ist aber auch das Zusammenspiel zwischen Mahlgrad und Brühzeit. Wenn beispielsweise ein sehr fein gemahlener Kaffee zu lange aufgebrüht wird, ist die Folge, dass viele Inhaltsstoffe extrahiert werden. Unter diesen Inhaltsstoffen befinden sich aber auch Bitterstoffe und Gerbsäuren. Leider sorgt das dann für einen unangenehmen Geschmack und hinzu kommt, dass der so gebrühte Kaffee dann auch noch deutlich weniger bekömmlicher ist.

Werden dagegen zu wenige Inhaltsstoffe extrahiert, ist die Folge, dass der Kaffee keine oder eine sehr dünne und helle Crema hat und sehr wässerig schmeckt.

Für besondere Feinschmecker in Sachen Kaffeegenuss sei daher empfohlen, nach Kaffeevollautomaten mit besonders leistungsstarken und vielseitig verstellbaren Mahlwerken Ausschau zu halten. Gerade hier könnten die kleinen Nuancen, die sich aus den unterschiedlichen Mahlgraden entwickeln, eine entscheidende Rolle für die Gaumenfreuden spielen.

Um den Kaffeevollautomat Mahlgrad richtig einstellen zu lassen, muss man einige Dinge beachten. Die Einstellung des Mahlgrads ist sehr wichtig bei dem Kaffeevollautomat, damit man das gewünschte Endresultat erhält. Hält man den Mahlgrad nicht richtig ein und möchten beispielsweise einen Espresso gekocht bekommen, bekommt man oftmals eine komische Mischung aus Espresso und Filterkaffee. Den Kaffeevollautomat Mahlgrad richtig einstellen zu lassen kann nicht lange dauern, man muss nur genau wissen, welchen Kaffee man kochen möchte und somit den Mahlgrad für das gewünschte Resultat einhalten.

 

Tipp4: Pumpe und Mahlwerk ein Wichtiger Faktor für den Mahlgrad?

 

Frische Bohnen sind für einen Kaffeevollautomaten ein Muss. Diese werden pro Portion zu feinstem Pulver gemahlen. Um hier ein langlebiges und perfektes Ergebnis zu erreichen, eignet sich ein Mahlwerk aus Keramik am Besten, wenn Sie den Kaffeevollautomat kaufen.

Bei dieser Art Mahlwerk bleibt das Aroma zu 100 % bestehen, da dieses beim Vorbrühen nicht heiß wird. Zudem ist Keramik ein langlebiges Material und es kann über viele Jahre ohne Verschleiß genutzt werden.

Mit hohem Druck von 7,5 bis 9 bar „schießt“ das Wasser durch den Automaten, presst so das Kaffeepulver fest zusammen. Unliebsame bitter und Gerbstoffe werden gelöst und somit bleibt das perfekte Aroma des Kaffees erhalten. Eine Crema der Extraklasse entsteht. Darf es ein Latte Macchiato oder ein frischer Cappuccino sein? Dies wird mit dem Milchaufschäumer, der an den meisten Vollautomaten integriert ist möglich.


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